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Snooker Grand Prix: Century-Break Festival in Karlsruhe

30.10.2019 00:14
von Thorsten Kogge
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German Snooker Tour

Wenn in Deutschland ein sogenanntes „Level Blau“ Turnier der German Snooker Tour ausgeschrieben wird, sind die Chancen hoch, wirklich gutes Snooker zu erleben. Als Spieler ebenso wie als Zuschauer. Diesmal hatten wir in Karlsruhe im Snookerclub 147 KA das Vergnügen, zwei Tage lang ein solches Turnier austragen zu können: Über 50 Spieler, die teilweise sogar aus Schottland (Michael Collumb) und Frankreich (Brian Ochoiski) anreisten, spielten um den Jackpot. Am ersten Tag unterstützte uns der City-Club bei der Ausrichtung des Turniers (Lob von mehreren Spielern und ein herzliches Dankeschön von uns hierfür!), während wir den zweiten Tag vollständig bei uns austrugen.

Einige der besten Spieler aus Deutschland waren ebenfalls mit von der Partie: Von den vielen hier zu erwähnenden Teilnehmern zeigten sich insbesondere Lukas Kleckers, Felix Frede, Richard Wienold und Umut Dikme von Beginn an in guter Form. Bereits am ersten Tag wurden 4 Century Breaks gespielt. Am zweiten Tag ging es ähnlich weiter: weitere 4 Century Breaks und viele über 50 Punkte. Das ist ein Rekord! Mehr als 5 Century Breaks bei einem GST Turnier hatte es bisher noch nicht gegeben – ein Indikator für das ziemlich hohe Niveau des Turniers.

Aus unseren Reihen waren Dominik Haug, Frank Schröder, der junge Christian Richter, Roland Kunzke, Amine El Habti und René Hartung mit von der Partie. Die Gruppenphase überstanden allerdings nur Frank Schröder und Ralf Dahn, wobei speziell Christian sich sehr gut verkaufte und seine Matches nur knapp verlor. Dominik gewann einen Frame gegen Felix Frede und Ralf konnte Dennis Rothaug besiegen. Lediglich Frank Schröder erreichte jedoch das Achtelfinale, nachdem er in der Runde der letzten 32 den Heilbronner Pedro Chacon besiegte (3:1). Ralf Dahn musste sich in der Runde der letzten 32 gegen Richard Wienold mit 0:3 geschlagen geben. Frank Schröder trat anschließend gegen Wienold im Achtelfinale an – ein umkämpftes Match, bei dem Wienold am Ende mit 3:2 ebenfalls die Nase vorne hatte.

Der schottische Snookerspieler Michael Collumb verlor zwar sein erstes Rundenmatch gegen Felix Frede, danach jedoch drehte er auf und kam mit insgesamt nur zwei verlorenen Frames bis in das Halbfinale. Hier lieferte er sich mit Lukas Kleckers ein sehr sehenswertes Match, insbesondere zum Ende hin: Beim Stand von 2:0 für Lukas konnte Collumb eine 103 vorlegen. Unbeeindruckt hiervon konterte Lukas mit einer 116 und zog mit 3:1 in das Finale ein.

Im anderen Halbfinale standen sich Felix Frede und Brian Ochoiski gegenüber. Frede hatte in dem Turnier einen etwas schwierigen Start, aber insbesondere am zweiten Tag kam er sehr souverän durch die Runden. Im Halbfinale musste er sich dennoch trotz einiger guter Spielzüge gegen Ochoiski mit 0:3 geschlagen geben.  

Brian Ochoiski bewies während des Turnierverlaufs und im Finale seine sehr starken Lochqualitäten, zeigte spektakuläre Longpots und spielte immer offensiv auf. Die offensive Spielweise bedingte jedoch einige Chancen für die Gegner: Im Finale gegen Lukas Kleckers gewann Ochoiski zwar den ersten Frame, dann jedoch fand Kleckers besser ins Spiel, nutze Chancen die ihm sein Gegner gab aus und gewann schließlich mit 3:1 das Match, um sich damit den Titel zu holen. Herzlichen Glückwunsch!

Ein mehr als herzliches Dankeschön an alle, die vor und während der zwei Tage organisierten und geholfen haben – die Verpflegung und die Durchführung des Events wurden mehrfach von Spielern gelobt.

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